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Der Regenbogen-Schmetterling


Lege dich hin und spüre nach wie der Untergrund dich trägt.
Wie dein Rücken ihn berührt und wie er deine Beine und Arme trägt.
Suche dir eine ganz entspannte Position.
Wenn du magst kannst du die Augen schließen,
oder du suchst dir einen Ort, an dem die Augen sich ausruhen können.

Spüre nach, wie der Atem durch deinen Mund und deine Nase hinaus fließt,
und wie die kühle Luft durch deine Nase wieder einströmt.
Folge mir nun mit deinen Gedanken.

Du steht auf einer grünen Wiese.
Es ist ruhig.
Die Sonne scheint vom Himmel herab und ein kühler Wind sorgt dafür, dass es nicht zu warm wird.
Du lässt deinen Blick über die Wiese schweifen.
Überall zwischen dem grünen Gras wachsen wunderschöne Blumen in allen möglichen Farben.
Schau sie dir an, wie schön sie blühen. In welcher Pracht sie sich zeigen.
Du siehst, dass ein Wald an die Wiese angrenzt. Es scheint ein schöner Wald zu sein. Dort sind schöne grüne Bäume, die ihre Äste Richtung Himmel strecken.
Du wanderst ein Stück über die Wiese. Dann stellst du fest, dass dort Schmetterlinge fliegen.
Einer fällt dir ganz besonders ins Auge. Er hat so schöne Farben. Du schaust ihn dir besonders an. Er sitzt dort auf einer Blume und es sieht so aus, als würde er dich anschauen.
Als du genauer hinschaust, stellst du fest, dass er kleine Augen hat, freundliche Augen, die dir zuzwinkern.
Der Schmetterling sagt mit leiser und ruhiger Stimme: "Folge mir, ich will dir etwas zeigen, etwas wunderschönes."
Und du denkst dir, dass es eine gute Idee ist. Also so folgst du dem Schmetterling über die Wiese.sind nicht so dicht
Er fliegt langsam. So kannst du dich noch eine Weile an den Blüten erfreuen, die auf der Wiese blühen.
Schließlich führt dich der Schmetterling in den Wald.
Es ist eine schöner Wald mit vielen hellen Stellen. Die Baumkronen sind nicht so dicht, dass die Sonne ausgesperrt ist.
Überall wo sie die Erde berührt, blühen grüne Pflanzen und schöne Blumen. Im vorbeigehen schaust du sie dir an und freust dich darüber.
Der Schmetterling fliegt weiter zwischen den Bäumen hindurch, tanzt immer wieder über eine der grünen Inseln und führt dich schließlich zu einem Bach.
Du hörst den Bach rauschen. Das Wasser plätschert langsam dahin.
Der Schmetterling fliegt Bachaufwärts. Du folgst ihm weiter am Rande dieses wunderschönen Baches, bis ihr an einen See kommt.
Es ist ein schöner See und über dem Wasser tanzen viele hundert Insekten.
Da sind auch Schmetterlinge bei, andere wunderschöne. Aber deine Augen folgen besonders deinem Schmetterling.
Er tanzt über dem Wasser.
In dem Wasser spiegeln sich die Wolken. Sie ziehen langsam vorbei und du beschließt dich auf einen Baumstamm zu setzen, der dort am Rande des Sees liegt, und den Treiben eine Weile zuzusehen.
Auf der anderen Seite des Sees stürzt ein Wasserfall in ihn hinein. Es ist nur ein kleiner Wasserfall, so dass du ihn kaum hörst. Nur ein leises Rauschen ist zu hören. Aber da, wo das Wasser in den See fällt, da steigt ein feiner Nebel empor und im Sonnenlicht erstrahlt dort ein wunderschöner Regenbogen.
Du siehst deinen kleinen Freund, den Schmetterling darauf zufliegen. Du siehst, wie er in den Regenbogen hineinfliegt und auf der anderen Seite viel bunter als er vorher je war, wieder herausfliegt.
Er flattert zu dir zurück und setzt sich auf dein Knie.
Er zwinkert dir wieder zu und meint: "Komm, wir müssen wieder gehen. folge mir, ich führe dich zurück auf deine Wiese."
So erhebst du dich und gehst langsam, wie auch schon auf dem Hinweg, zwischen den Bäumen hindurch, zurück zu der Wiese.
Die Vögel zwitschern auf dem Weg. Hier und da siehst du ein kleines Häschen weghüpfen, als es die Geräusche hört, die du mit deinen Füßen machst.
Ein Reh schaut dich von einer der grünen Wiesen an, beobachtet dich genau, ob du ihm näherkommst. Aber es hat keine Angst, so dass es einfach dort stehen bleibt und dich anguckt.
Schließlich verlässt du den Wald wieder. Du kommst auf die Wiese zurück mit den Tausenden von Blumen.
Es ist inzwischen Abend geworden. Die Sonne geht langsam hinter den Bäumen unter.
Du suchst dir auf der Mitte der Lichtung einen Ort an dem du dich hinlegen kannst, um ein bisschen auszuruhen.
Als du ihn gefunden hast, legst du dich auf den Rücken und beobachtest deinen Freund, den Schmetterling noch eine Weile.
Schließlich sagt er: "Es ist Zeit für mich zu gehen." Der Schmetterling flatterte davon. Im Davonfliegen sagte er noch: "Wenn du einmal wieder Lust hast hier herzukommen, dann werde ich wieder da sein und kann dir noch andere wunderschöne Dinge zeigen, die du noch nie zuvor gesehen hast. "
Dann war der Schmetterling verschwunden.

Du liegst dort auf der Wiese und lässt die Luft in dich hineinströmen und spürst einen Moment nach, wie sie deine Nase in deine Lunge hineinfließt.
Langsam und ruhig.
Du entspannst dich mehr und mehr.
Deine Augen fallen zu.
Du merkst wie dein Atem immer ruhiger wird und du mehr und mehr in deine Traumwelt abgleitest.
Mit der Gewissheit einen neuen Freund gefunden zu haben und ein schönes Erlebnis für die Nacht gewonnen zu haben, schläfst du tief und fest ein.

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